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Dass es im Berufsleben nicht immer fair zugeht, ist hinlänglich bekannt. Einen ganz besonders harten Fall von Ungerechtigkeit im Berufsleben hat eine junge Frau namens Danielle Duperreault erfahren müssen, die während der Arbeit in eine lebensgefährliche Lage kam und deren Chef einfach auf eine unfassbare Art und Weise reagierte.

Die junge Frau war Angestellte in einem Bekleidungsgeschäft und kam während der Arbeit mit roter Paprika in Kontakt. Allerdings ist sie auf dieses Gemüse extrem allergisch, was zu einem Zuschwellen der Luftröhre führte, was wiederum zu Atemnot führte.

In ihrer Verzweiflung wandte sich Daniele Duperrault an den Abteilungsleiter des Geschäfts, der allerdings nicht sofort Hilfe holte, sondern eher genervt reagierte, an seinem PC sitzen blieb und das Rufen eines Notarztes tatsächlich verweigerte.

Als sich Danielles Zustand weiter verschlechterte gerieten auch im Geschäft befindliche Passanten in Panik, vergaßen dabei allerdings, endlich einen Notarzt zu rufen. Erst als eine Kollegin eintraf, wurde die Situation von dieser offenbar richtig erkannt, so dass sie die Danielle sofort ins Krankenhaus fuhr.

Doch dann kam der nächste Schock: Per SMS teilte ihr der Filialleiter mit, dass sie nun gekündigt sei…

Der Aufschrei bei Facebook

Diese SMS postete die junge Frau bei Facebook um zu zeigen, dass sie nicht wegen schlechter Arbeit, sondern tatsächlich wegen der allergischen Reaktion fristlos gekündigte wurde. Dazu packte sie ein Video, in dem die Benutzung eines EpiPen erklärt wird, der dem Körper im Falle eines allergischen Schocks Adrenalin verabreicht, um den Menschen die Gefahr und die richtige Reaktion zu zeigen.

Ihr Post verbreitete sich wie der Wind und die Geschäftsführung des Unternehmens entschuldigte sich mittlerweile für das Verhalten des Filialleiters. Die Firma geht sogar so weit, ihr so lange das Gehalt weiter zu bezahlen, bis sie einen neuen Job gefunden hat.

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Bildquelle: Pixabay.com