980x341medical-563427_1280

Viele Menschen kennen den Zustand, dass eine Seite der Nase dicht ist und man nur durch eine Seite der Nase atmet. Was die meisten nicht wissen: Das geht wirklich vielen Menschen so und ist vollkommen normal, wie eine aktuelle Studie der Universität von Auckland in Neuseeland beweist, die sich mit diesem Phänomen beschäftigt hat und der Sache auf den Grund gehen wollte. Das Ergebnis der Studie ist, dass sogar stolze 80 Prozent der Bevölkerung ein so genanntes dominantes Nasenloch haben.

Es gab dazu auch in der Vergangenheit schon eine Studie der Universität in Stanford die besagt, dass dabei nicht Mal das Nasenloch besser riechen kann, das freier ist, sondern seltsamerweise sogar das Andere. Und noch erstaunlicher ist, dass sich die beiden Nasenlöcher offenbar damit abwechseln und nicht immer das gleiche Nasenloch freier ist als das Andere.

Das Ganze hängt laut der Studie in Auckland am Schwellgebe der Nasenschleimhaut, die für diesen nasalen Zyklus verantwortlich ist, wobei über die Gründe allerdings bisher nur spekuliert werden kann. Vermutet wird, dass ein Nasenloch in dieser Zeit Staub und Bakterien abhalten soll, während die andere Seite für das Atmen zuständig ist und sich dabei um die Regulierung der Feuchtigkeit und der Wärme in der Nase kümmert.

Die Forscher suchen hier drin den Grund dafür, dass der Mensch zwei Nasenlöcher hat, denn prinzipiell wäre es ja auch denkbar, dass uns die Evolution nur ein Einziges, größeres Nasenloch hätte geben können.

Wie man sieht ist die Forschung selbst beim Menschen noch nicht so weit, den Körper komplett erklären zu können und die Forscher werden wohl weiter untersuchen müssen, wie wir genau funktionieren. Wer sich allerdings Gedanken macht, warum eines seiner beiden Nasenlöcher dicht ist, während das andere frei ist, der kann beruhigt sein. Es ist wie gesagt ganz normal.

-zurück zur Übersicht-

Bildquelle: Pixabay.com