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Das ist eine echt schlechte Nachricht, denn wie Experten aus dem Bereich der Gesundheit angeben, kann es eine Verbindung zwischen Mundhöhlenkrebs und Oralverkehr geben, wie die Huffington Post nun berichtet. Laut dieses Berichtes könnte Oralsex tatsächlich das Rauchen als häufigste Ursache für den Mundhöhlenkrebs ablösen.

Der Grund sind Humane Papillomviren, kurz HPV, die durch ungeschützten Sex übertragen werden können und dafür verantwortlich sein sollen, dass die Zahl der durch diese Krebsart befallenen Menschen ansteigt. Diese Viren setzen sich besonders in Körperregionen fest, die sehr feucht sind, wie zum Beispiel die Mundhöhle, der Gebärmutterhals oder das Rektum. Da selbst Menschen, die eigentlich geschützten Sex haben, beim Oralsex oftmals auf das Kondom verzichten, verbreiten sich so schnell die Viren und mehr als drei Viertel aller sexuell aktiven Frauen sollen sich in ihrem Leben mindestens ein Mal mit HPV anstecken, auch wenn das noch nicht bedeutet, dass es zum Krebsbefall kommt.

Das heißt natürlich nicht, dass Ihr in Zukunft komplett auf Oralsex verzichten müsst, denn neben dem Kondom gibt es auch für Frauen mechanische Verhütungsmethoden, mit denen Ihr einer Infektion von HPV entgegenwirken könnt. Schaut dazu in unseren Ratgeber unter folgendem Link nach: mechanische Methoden der Verhütung.

Gerade bei wechselnden Geschlechtspartnern sollte Verhütung immer ein Thema sein, denn es geht schließlich nicht nur um das Verhindern einer Schwangerschaft, sondern auch um die Prävention von Geschlechtskrankheiten.

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Bildquelle: Pixabay.com