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Das Hacker nicht viel davon haben, dass sie etwas kaputt machen, ist ihnen schon lange klar. Wenn PC oder Smartphone eines Menschen verseucht sind, merkt dieser es in der heutigen Zeit meistens gar nicht, da der Urheber solcher Schadsoftware lieber Geld verdient… Derzeit treibt zum Beispiel ein Porno Trojaner im Google App Store sein Unwesen und wir erklären Euch, wie es funktioniert.

Das Prinzip dahinter

Ein Porno Trojaner funktioniert wie folgt: Manche Pornoseiten geben durch die Partnerprogramme die Möglichkeit, mit einer eigenen ID Geld zu verdienen. Das heisst, dass das Partnerprogramm für die Vermittlung von Webseitenbesucher bezahlt, da der Seitenbetreiber hofft, dass aus den Besuchern zahlende Kunden werden. Also melden sich die Urheber dieser Trojaner in vielen Partnerprogrammen an und verstecken ihre ID in dem Trojaner, um Möglichst viele Klicks zu produzieren.

Der Trojaner versteckt sich dann auf dem infizierten Gerät und macht im Hintergrund und ohne dass man es sieht pausenlos Pornoseiten auf. Er spioniert keinen aus und meldet einen nirgendwo an. Aber der Besitzer des Trojaners verdient so Geld.

Wie kommt ein Porno Trojaner auf ein Handy?

Der Trick, dem sich die Macher bedienen, ist ganz einfach: Sie setzen den Porno Trojaner in den Google App Store und tarnen ihn als anderes Programm, wie zum Beispiel als Spiel. Dabei kopieren sie auch das Logo des Spiels, so dass der Endverbraucher es im Vorfeld nicht sieht. Teilweise werden auch zum Teil kostenpflichtige Spieltitel dann als gratis ausgegeben, um den Anreiz zur Installation zu erhöhen. Und schon ist der Porno Trojaner auf dem Smartphone.

Wie erkennt man die Fälschungen

Der sicherste Tipp ist das Lesen der Userkommentare, denn natürlich hagelt es negative Kritik, wenn bei den Apps etwas verkehrt ist. Auch ein Blick auf die Sterne kann helfen, denn wenn ein sehr beliebtes Spiel plötzlich nur sehr wenige Sterne hat, dann kann etwas nicht stimmen.

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Bildquelle: Pixabay.com