980x180 RKB Falk Blümel Pixelio

Sexunfälle kommen immer wieder vor und auch recht häufig, aber oftmals ist es den Betroffenen einfach so peinlich, dass sie erst zum Arzt gehen, wenn es nicht mehr anders geht. Die typischen Unfälle sind steckengebliebene Objekte in Körperöffnungen, aber auch der oft erwähnte Penisbruch oder Bändchen riss. Viele werden sich noch daran erinnern das Dieter Bohlen einen Penisbruch hatte und in seiner Autobiografie darüber schrieb, wie sein kleiner Dieter blau wurde und wie ein toter Aal aussah. Das kommt gar nicht so selten vor, passiert mitten im heißen Liebesspiel mit einem knacken und einem höllischen Schmerz.

Ein nicht ganz alltäglicher Unfall war folgender Fall: Ein fast Siebzigjähriger kam mit einer zerfetzten Vorhaut in die Notaufnahme und sternenförmigen Schnitten in der Eichel und behauptete, dass er sich beim Pinkeln unter der Dusche die Spitze zugehalten hätte, weil seine Frau so penibel sauber sei und der Urin Druck sein bestes Stück zum Platzen gebracht hätte. Der behandelnde Arzt entgegnete ihm aber, das er solche Verletzungen nur von Patienten kenne die ihr bestes Stück in einem Kobold-Staubsauger eingeführt hätten.

Weitere Unfälle die recht häufig vorkommen, sind fest gesaugte Flaschen, entweder anal oder vaginal eingeführt, aber auch verschollene Spielzeuge in den körperlichen Tiefen. Auch wird berichtet das sich ein Eisenbahn-Fan die Perlenkette, die am Badewannenstöpsel ist, in die Harnröhre eingeführt hatte und am anderen Ende ein Reizstromgerät anschloss, um den gewaltigen Kick zu bekommen. Den Kick den er bekam, waren innere Verbrennungen und mit Sicherheit starke Schmerzen.

Nicht nur Frauen stecken sich Dinge rein, die nicht geeignetes Spielzeug sind. Auch Männer tun dies immer öfter, wie zum Beispiel Thermometer, Billardkugeln, Gurken, Kugelschreiber und sogar lebende Maden. Da gab es einen Fall in Hamburg: Ein Mann begann schon in frühester Kindheit damit, sich lebende Maden in den Penis einzuführen. Normalerweise kamen sie beim Pinkeln immer wieder mit raus, aber einmal eben nicht. Die Made war bis in die Blase gewandert und löste einen schmerzvollen Harnstau aus, die Ärzte fanden eine 1,3 cm lange Larve in der Blase, die sie entfernten.

Aber natürlich gibt es den Notaufnahmen nicht nur verschwundene Objekte. Auch wird oft handwerkliches Geschick gefordert und Einsätze von normalen Werkzeugen, wenn es um Penisringe der anderen Art geht, wie Rohrschellen oder gar Flaschenöffner. Man hört auch immer wieder mal von missglückten Fesselpraktiken, wie Handschellen ohne Schlüssel, die in der sexuellen Rage benutzt werden. Am Ende bleibt nur der Notruf an die Polizei, damit man aus dieser misslichen Lage befreit wird. Leider gehen nicht immer alle Fälle glimpflich aus. So erging es einem Amerikaner, der sich anal mit einer etwa 20cm langen Schraube befriedigte und sich dadurch starke Risse im Darm und Blutungen zuzog, an denen er trotz eingeleiteter Notoperation verstarb.

Fazit: Um sich den absoluten sexuellen Kick zu geben ist es besser, sich dafür mit speziellen Sexspielzeugen auszurüsten und nicht einfach alles, was gerade zur Hand ist, zu benutzen. Die Sicherheit sollte dabei grundsätzlich im Vordergrund stehen. Vor allem sind diese Spielzeuge auch geprüft und freigegeben für ihren Genuss bringenden Einsatz.

-zurück zur Übersicht-

Bildquelle: © Falk Blümel / pixelio.de