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Die Intimrasur bei Mann und Frau ist inzwischen nicht nur gesellschaftsfähig, sondern eigentlich schon fast der Normalzustand. Und gerade Frauen pflegen ihr Schamhaar und sorgen dafür, dass es immer gut rasiert ist. Wer nun allerdings der Meinung ist, dass es dabei um die Attraktivität des Intimbereichs geht, der irrt sich gewaltig, denn eine Studie des „JAMA Dermatology“-Journals zeichnet da ein ganz anderes Bild, als die meisten wohl glauben würden.

Dabei wurden 3316 Frauen im Alter von 18 bis 65 Jahren befragt, von denen 84 Prozent der Frauen angaben, dass sie ihren Intimbereich pflegen und 62,1 Prozent sagten, dass sie dort am liebsten gar keine Haare haben.Offenbar geht es den Frauen dabei in erster Linie um Eines: die Hygiene. Frauen empfindet das Schamhaar oft als weniger sauber, wie die Studie zeigte.

Lediglich 21 Prozent der sich rasierenden Frauen angaben, dass sie sich die Schambehaarung auf Wunsch ihres Partners rasieren, während 32 Prozent der befragten Frauen angaben, dass sie es tatsächlich für einen ansehnlichen Genitalbereich tun.

Dass Schamhaare unsauber sind, ist übrigens nicht war. Sie erfüllen ein paar sinnvolle Aufgaben, wie zu Beispiel den Schutz vor Infektionen. Auch verhindert eine volle Schambeeharung Juckreiz, Ausschläge und eleminiert sogar eingewachsene Haare, wie die „Huffington Post“ berichtet.

Es ist vermutlich einfach Angst, dass sich Unreinheiten in den Schamhaaren verfangen können, aber wer sich regelmäßig pflegt weiss am besten, dass er auch mit Schamhaaren nicht unsauber ist. Und die Wissenschaft hat nun auch wieder etwas gelernt.

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Bildquelle: Pixabay.com